Handball-Abteilung 2009/10 |
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15.09.2009
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Den entgegengesetzten Weg haben in den letzten Jahren unsere Handballdamen beschritten. Aufgestiegen in die Bezirksoberliga entwickelte sich das Team zu einer Spitzenmannschaft in dieser Klasse. Großen Anteil an diesem Erfolg hatte die Trainerin Ute May, der es seit der Saison 2006/07 gelungen ist, ein neues Team zu formen, das um den Aufstieg in die Landesliga mitgespielt hat. Die 2. Damenmannschaft wird nun zunehmend mit Spielerinnen aus der Jugend verjüngt, so dass auch hier eine gute Basis festzustellen ist. Auch die Jugendmannschaften entwickelten sich in den vergangenen Jahren sehr positiv. Geführt von den Jugendleitern Evi Ehmke und Achim Buschmann konnte das Ziel umgesetzt werden, die Leistungsfähigkeit der Mannschaften zu steigern. Es darf aber nicht verschwiegen werden, dass wir Bessunger Handballer auch hier an unsere Grenzen stoßen. Immer wieder mussten wir in den vergangenen Jahren einige der stärksten Jugendspielerinnen oder -spieler an Vereine abgeben, die mit ihren Jugendmannschaften in höheren Klassen spielen. Dass der Spielbetrieb im gegenwärtigen Umfang aufrechterhalten werden kann, ist insbesondere das Verdienst von Jens Ehmke, der als Kassenwart der Handballabteilung die finanziellen Mittel hierfür bereitstellt und diesbezüglich vorbildlich mit dem Vorstand des Gesamtvereins zusammenarbeitet. Verschärft hat sich das Schiedsrichter-Problem. Trotz großen persönlichen Einsatzes unseres Schiedsrichterwartes Jan Hessert ist es uns dauerhaft nicht gelungen, unser Schiedsrichter-Soll zu erfüllen. Das Positive der vielen Aktiven wird hinsichtlich des Schiedsrichter-Solls zur negativen Begleiterscheinung (Geldstrafen und Punktabzüge). Dagegen ist es Michael Pfingstgraef in den vergangenen Jahren immer wieder gelungen, aus der Elternschaft unserer Jugendspielerinnen und -spieler genügend Zeitnehmer und Sekretäre ausbilden zu lassen, so dass diese Funktionen immer ausreichend besetzt werden konnten. Und last but not least hat Helmut Hubert Routine darin, bei der Erstellung der Spielpläne die Wünsche unserer Mannschaften und die der Gegner mit den zur Verfügung stehenden Hallenzeiten in Übereinstimmung zu bringen. Darüber hinaus musste er sich im Bezirksspielausschuss sicherlich häufig für die Kritik gerade auch der Bessunger Handballer an den Funktionären des Handballbezirks rechtfertigen. Neben diesen offiziellen Funktionen in der Handballabteilung gibt es noch viele im Verborgenen arbeitende Kräfte. Stellvertretend für alle möchte ich an dieser Stelle insbesondere das Kerb-Team (Christian Müller sowie Oliver und Carsten Feuerbach) erwähnen, das es inzwischen schon routiniert schafft, (fast) alle Mitglieder der Handballabteilung für Arbeitseinsätze an der Kerb zu motivieren. Eine ähnliche Bedeutung für die Handballabteilung haben Ursel und Edmund Gröpl gewonnen, die die Homepage der Bessunger Handballer entwickelt haben und sie seitdem pflegen. Und schließlich sind es Ralf Geselle (Kanu-Wochenende) und Michael Matschat (TGB im Schnee), die Veranstaltungen für die Bessunger Handballer organisieren, die inzwischen zum festen Bestandteil des TGB-Kalenders geworden sind. Mein Hauptarbeitsgebiet war in den letzten Jahren die Mitwirkung im Gesamtvorstand der TGB. Gemeinsam mit meinen Vorstandskollegen ist es dabei gelungen, die Insolvenz des Gesamtvereins abzuwenden. Hierzu war insbesondere bei der Stadt Darmstadt zunächst das verloren gegangene Vertrauen in den Verein wiederherzustellen und mit den Gläubigern die Stundung ihrer Forderungen zu vereinbaren. Darüber hinaus musste ein neuer Steuerberater ausgewählt werden, der das ungenügende Rechnungswesen des Vereins auf eine neue Basis zu stellen hatte. Das erarbeitete Sanierungskonzept wurde seitens der Stadt und der betroffenen Gläubiger akzeptiert und in den letzten Jahren realisiert. Der größte Erfolg des Vorstandes ist sicherlich darin zu sehen, dass die TGB nicht mehr in der Presse auftaucht, wenn von Not leidenden Darmstädter Sportvereinen berichtet wird. Dies jedoch nicht, weil die TGB nicht mehr in Not ist, sondern weil die Verantwortlichen jederzeit sagen, was sie tun und tun, was sie sagen. Nicht unerwähnt bleiben soll das vom Vorstand zu begleitende Gerichtsverfahren gegen Michael Blechschmitt und das sich anschließend gegen den Verein richtende Steuerverfahren, das viel Zeit der Vorstandsmitglieder in Anspruch nahm, diese aber andererseits auch zu einem gut funktionierenden Team zusammengeschweißt hat. Ich halte es für wichtig, dass in dieser Arbeit weiterhin Kontinuität gewährleistet ist. Dementsprechend habe ich mich entschlossen, mich auf meine Arbeit im Vorstand der TGB zu beschränken, weil das wichtigste und immer wieder artikulierte Ziel des Abteilungsvorstandes, die Verteilung der immer mehr werdenden Arbeiten auf viele Schultern, in den vergangenen Jahren leider nicht erreicht werden konnte. Im Gegenteil: durch die Re-Integration der 1. Herrenmannschaft in die Verantwortung der Abteilung, die Schließung der Geschäftsstelle der TGB und die Sperrung von Sporthallen mit dem damit verbundenen erhöhten Aufwand für die Organisation von Trainingszeiten kamen zusätzliche Aufgaben hinzu. Darüber hinaus entstand der Eindruck, dass durch den gut funktionierenden Abteilungsvorstand (und vielleicht auch durch das Nicht-nein-sagen-Können der Vorstandsmitglieder) die Bereitschaft zur Mitarbeit der Abteilungsmitglieder (und hier insbesondere der ehemals aktiven Spielerinnen und Spieler) nachgelassen hat. Dem wurde durch die Gründung eines Arbeitsverteilungsausschusses (Carsten Feuerbach, Oliver Feuerbach, Henk Laing, Boris Neveril, Holger Rehberg, Thomas Martin, Brita Schneider, Carsten Summer, Heike Wesner) entgegengewirkt, nachdem sich der gesamte Vorstand auf der jährlichen Mitgliederversammlung nicht zur Wiederwahl gestellt hatte. Der AVT hat sich erfolgreich bemüht, Entlastung für die Vorstandsmitglieder, insbesondere bei Verwaltungstätigkeiten (E-Mail-Postfach/Schrift-verkehr, Mitgliederverwaltung, Passanträge), der Organisation der Heimspiele sowie bei der Durchführung der Mini-Turniere zu schaffen. Damit waren die Voraussetzungen gegeben, auf einer erneuten Mitgliederversammlung einen neuen Abteilungsvorstand zu wählen. Hier ist es Wolfgang Feuerbach zu verdanken, dass diese Abteilungsversammlung zum Erfolg geführt werden konnte, weil er sich bereit erklärte, noch einmal die Funktion des Abteilungsleiters zu übernehmen. Für Helmut Hubert jun., der seine bisherigen Arbeiten weiter übernehmen wird, ohne jedoch ein Vorstandsamt bekleiden zu wollen, wurde Brita Schneider zur stellvertretenden Abteilungsleiterin gewählt. Das leichte Gewitter der ersten Mitgliederversammlung hatte damit den gewünschten reinigenden Effekt. Mir bleibt an dieser Stelle damit nur noch, danke zu sagen an alle, die in den letzten Jahren zum Gelingen des Gemeinschaftsprojektes Bessunger Handballer beigetragen haben, insbesondere an meine Mitstreiter aus dem Abteilungsvorstand. Dem neuen Abteilungsvorstand wünsche ich viel Erfolg und verspreche, für ihn immer erster Ansprechpartner im Vorstand der TGB zu sein. Wolfgang (Ossi) Haker |
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